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TANZ BREMEN 2017

GEFEIERTE 20. JUBILÄUMSAUSGABE

 

Tosender Applaus, Standing Ovations, Ausverkaufte Vorstellungen - beliebt beim Publikum ist das Festival TANZ Bremen schon immer gewesen, aber diesmal schien die Begeisterung für die Produktionen besonders groß. Manche Vorstellungen waren schon kurz nach Vorverkaufsbeginn ausverkauft, die Auslastung lag erstmalig bei 99% und für fast alle Vorstellungen gab es lange Wartelisten.

Das Festival bewies einmal mehr die Unterschiedlichkeit der Handschriften, die der zeitgenössische Tanz zu bieten hat. In den sieben Tagen waren 13 Produktionen von Choroegraf*innen aus Kanada, Frankreich, Senegal, Südafrika, Deutschland und der Schweiz, darunter drei deutsche Erstaufführungen und zwei Uraufführungen zu sehen. Drei Produktionen sind erst kurz vor dem Festival herausgekommen. „Das sind immer Wagnisse. Diese einzugehen, war und ist schon immer ein Anspruch von Tanz Bremen gewesen und ich freue mich, dass sich die Erwartungen erfüllt haben.“ sagt Festivalleiterin Sabine Gehm.

Einen fulminanten Auftakt der 20. Jubiläumsausgabe bot die kanadische Compagnie Marie Chouinard mit ihrem Meisterwerk, dem Klassiker LE SACRE DU PRINTEMPS sowie der bildgewaltigen Produktion HENRI MICHAUX : MOUVEMENTS im Theater am Goetheplatz. Weitere renommierte Choreograf*innen der internationalen Tanzszene waren mit Louise Lecavalier, Germaine Acogny, Kader Attou und Helena Waldmann zu Gast in Bremen. Aber auch einer Newcomerin wie Adrien Hód aus Ungarn und dem Quereinsteiger Kenji Ouellet aus Kanada bot TANZ Bremen ebenso eine Bühne wie dem Neuesten aus der regionalen Szene.

Bei aller künstlerischer Vielfalt einte alle Produktionen des Festivals die Freiheit des Ausdrucks, Offenheit des Denkens und die Neugier auf Unbekanntes - ein Signal, das durchaus auch gesellschaftlich verstanden werden kann.

„Tanz Bremen ermöglicht es den Zuschauerinnen und Zuschauern, auch andere Bewegungssprachen und international renommierte Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen. Die Begeisterung des Publikums ist die beste Antwort auf dieses großartige Angebot“, sagt Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz.

Ein umfassendes Rahmenprogramm aus Tanzfilmen, Workshops, Diskussionen und Ausstellungen rahmten das biennale Festival, ermöglicht durch die umfängliche Vernetzung mit anderen Kulturinstitutionen der Stadt, unter anderem der Weserburg, der Kunsthalle Bremen, dem Gerhard-Marcks-Haus und dem Kino City 46.

Die enorme Zuschauerresonanz wie auch das großartige Medienecho zeigen wieder einmal, dass Bremen traditionell eine Tanzstadt ist und das biennale Festival TANZ Bremen ein besonderes national wie international beachtetes Highlight der Stadt ist.

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MARIE CHOUINARD

LE SACRE DU PRINTEMPS & HENRI MICHAUX : MOUVEMENTS

FESTIVALERÖFFNUNG

Zum Auftakt des Festivals ist die vielfach ausgezeichnete kanadische Choreografin Marie Chouinard mit einem Doppelprogramm eingeladen.

Sie kombiniert ihr aufsehenerregendes Stück LE SACRE DU PRINTEMPS mit der bildgewaltigen Produktion HENRI MICHAUX : MOUVEMENTS.

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LOUISE LECAVALIER

BATTLEGROUND

Eine „leere Rüstung voller Ideale“ nannte der Spiegel Italo Calvinos parodistische Figur des „Ritter, den es nicht gab“.

Die Pedanterie, das Pflichtgefühl, die Perfektion – die kanadische Startänzerin setzt sie in Szene. 

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KADER ATTOU

OPUS 14

DEUTSCHLANDPREMIERE

Kopfüber erkunden sie die Grenzen der Gravitation: 16 Tänzer*innen der Gruppe Accrorap. Auf einem dreidimensionalen Gemälde entstehen Formationen und traumartige Bilder voller Geschwindigkeit, Rausch, Energie.

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HODWORKS

GRACE

DEUTSCHLANDPREMIERE

Sie kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen: vier schrille Revue-Girls (& Boys), die mit synchroner Stimme ihre persönlichen Geschichten erzählen. Eben noch suchten alle den vermissten Goldring des verstorbenen Großvaters - ...

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GERMAINE ACOGNY

SOMEWHERE AT THE BEGINNING

DEUTSCHLANDPREMIERE

Was choreografiert eine Frau jenseits der 70? Die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“ konfrontiert ihre eigene Vergangenheit. 

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HELENA WALDMANN

GUTE PÄSSE SCHLECHTE PÄSSE - EINE GRENZERFAHRUNG

Glück gehabt: Als deutscher Staatsbürger genießen Sie höchste Bewegungsfreiheit und können spontan in 177 Länder einreisen. Doch was markieren Grenzen eigentlich? 

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TANZKOLLEKTIV/

ENSEMBLE NEW BABYLON

RESONANZKÖRPER

PREMIERE

Täglich setzen wir uns der Umwelt aus – und mit ihr auseinander. Wir sind ResonanzKörper, weil wir uns in Beziehung setzen. 

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STEPTEXT DANCE PROJECT

OUT OF JOINT

Am Anfang steht die Musik. Serge Weber komponiert ein Stück, das zwei Tanzensembles unterschiedlich interpretieren – eines in Deutschland, eines in Südafrika.

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SALOME SCHNEEBELI

ANDERS SEIN

PREMIERE

Du bist schön. Du siehst komisch aus. Du riechst interessant. Seltsam: Du bist anders! Manchmal ist dieser Satz als Kompliment gemeint. Weil er uns bestätigt, dass wir etwas Besonderes sind.

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BIRGIT FREITAG

EINS ZU EINS

Wenn der 32-jährige Schauspieler Walter Schmuck dem 11-jährigen Mika Nowotny begegnet, dann kollidieren nicht nur verschiedene Männlichkeitsbegriffe, Erfahrungshorizonte und Entwicklungsstufen.

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KENJI OUELLET

LE SACRE DU PRINTEMPS: 

A HAPTIC RITE

Die Augen schließen sich, werden verbunden, kommen zur Ruhe. Und dann beginnt eine zwanzigminütige Reise durch den berühmten Sacre du Printemps – erlebt mit dem gesamten Körper. 

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TANZBAR_BREMEN

BONNIE & CLYDE

Gemeinsam gegen den Rest der Welt: So ging das berüchtigte anarchische Gangsterduo Bonnie & Clyde in die Geschichte ein. Schultern und Hüften zucken begehrlich in diesem Duett ...

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