JOSEF NADJ/ANOMALIE, CIRQUE COMPAGNIE

LE CRI DU CAMÉLÉON
TB 99

In seiner Art einzig, hat Le Cri du Caméléon außergewöhnlichen Erfolg, und das aus gutem Grund. Die Originalität des Stückes und sein Humor, genauso wie die Brillianz der Darsteller und ihr Enthusiasmus sind unwiderstehlich.  Le Figaro, 16. Januar 1996

Die zehnköpfige französische Artistengruppe ANOMALIE zeigt ein grandios choreografiertes Zirkustheater der kleinen Gesten und der kuriosen Körperentwicklungen, aus dem sich – wie beiläufig – atemberaubende akrobatische Meisterstücke herausschälen.

Auf den Spuren mythologischer Helden wie Ikarus oder Herkules begibt sich ANOMALIE in das Abenteuer des Unerwarteten, in das Königreich der Träume. Das Publikum erlebt die Verflechtung der Nostalgie des Zirkus‘ mit der Ästhetik des Tanzes, den Geschichten des Theaters mit den Möglichkeiten der Musik, der Virtuosität von heute mit dem Tempo des Gestern. Der ungarisch-französische Choreograf Josef Nadj, Wanderer zwischen den Weltern künstlerischer und kultureller Ausdrucksformen, hat mit viel Poesie, Virtuosität und Witz die Skurrilitäten des Alltags mit der Zirkusarena verknüpft. Le Cri du Caméléon, das sind Grenzüberschreitungen der besonderen Art. Pan Tau und Charlie Chaplin lassen grüßen, wenn die jungen Artisten mit höchster Perfektion die Welt der Dinge und unsere Wahrnehmung auf den Kopf stellen. Vor den Augen des verwundert staunenden Publikums entsteht eine verkehrte Welt: Wer bewegt hier wen? Oder was?

Konzept/Choreografie: Josef Nadj
Bühnenbild: Goury
Tanz: Etienne Arlettaz, Mathurin Bolze, Christian Bonnelle, Amaud Clavet, Vincent Gomez, Laurent Letourneur, Michael Mercadié, Jambenoix Mollet, Laurent Pareti, Thomas Van Uden, Martin Zimmerman
Musik: Stevan Kovac Tickmayer, live: Anomalie
Ausstattung: Michel Tardif
Eine Produktion von: Centre National du Cirque, Josef Nadj/Centre Choreographique National d’Orléans

Mit Unterstützung des Institut francais de Breme, der AFAA und des Bureau du Théatre, Berlin