Donnerstag, 15. März, 19.00 Uhr, Weserburg
Eröffnung (Eintritt frei)
Freitag, 16. März - Sonntag, 1. April
Federn tanzen auf den Schultern
Rebecca Horn - Filme
Parallel zum Festival TANZ Bremen präsentiert die Weserburg Filmarbeiten von Rebecca Horn. Anfang der 1970er Jahre beginnt die deutsche Ausnahmekünstlerin ihre Performances zu dokumentieren.
Rätselhafte Requisiten kommen dabei zum Einsatz: Mit Federn besetzte Masken, bewegliche Apparaturen und kunstvolle Erweiterungen einzelner Körperteile und Gliedmaßen. Mit den so genannten
Körper-Extensionen gelingt es ihr, den Raum wie auch die eigene Wahrnehmung auf neue Weise zu erkunden. Die poetische Kraft und ikonografische Vielfalt ihrer Bildwelt sind bereits in den frühen
Filmen und Performances angelegt. So findet der bewegte Körper in den kinetischen Skulpturen und Rauminstallationen eine geheimnisvolle Entsprechung. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Filme aus
,Performances I und II’ (1972/1973), ,Berlin – Übungen in neun Stücken’ (1974/75) sowie den Spielfilm ,Der Eintänzer’ (1978), in dem u.a. ein Tisch Tango tanzt.
Rebecca Horn zählt international zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Seit Gründung des Museums zeigt die Weserburg in den ständigen Sammlungen eine konzentrierte
Auswahl mehrere Installationen und Objekte.
Besucher des Festivals TANZ Bremen 2012 erhalten in der Weserburg bei Vorlage ihrer Eintrittskarte ermäßigten Eintritt.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag 10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 21.00 Uhr
Samstag und Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen
Weserburg | Museum für moderne Kunst
Teerhof 20, 28199 Bremen
Tel. 0421 598 39 0
www.weserburg.de >
Samstag, 24. März, 18.00 Uhr, Kunsthalle Bremen
Eröffnung (Eintritt frei)
Sonntag, 25. März - Montag, 28. Mai
Tanz und Kunst
Von der klassischen Ballerina zum Lichtballett
Aktion, Rhythmus, Dynamik: Ausgehend von Paris erfasst die Tanzbegeisterung am Übergang zum 20. Jahrhundert ganz Europa. Als Inbegriff der Modernität faszinierte der Tanz die bildenden Künstler
und forderte sie heraus, Bewegung sichtbar zu machen.
Edgar Degas bildet seine Tänzerinnen in unterschiedlichen Posen fast wie in einer Bewegungssequenz ab. Auguste Rodin überspitzt einen Sprung fast bis zur Karikatur, Max Beckmann schildert in den
1920er Jahren die wilden Tanzdarbietungen anrüchiger Lokale – und schließt in seinen kritischen Blick auch die Zuschauer mit ein. 1965 versetzt Günther Uecker eine Skulptur in heftige Rotationen.
Bei Otto Pienes ,Lichtballett’ tanzen später immaterielle Lichter und Schatten, bevor in der Videokunst schließlich die realen, aufgezeichneten Bewegungen verfremdet erscheinen.
Programm:
Samstag, 24. März, 18.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 27. März, 18.00 Uhr
Kuratorenführung mit Katja Riemer
Donnerstag, 5. April, 13.00 Uhr
Kunstpause mit Katja Riemer zu Auguste Rodin,
Tänzerin ‚H’, um 1910
Donnerstag, 19. April, 13.00 Uhr
Kunstpause mit Katja Riemer zu August Macke,
,Russisches Ballett I’, 1912
Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie tagesaktuell unter
www.kunsthalle-bremen.de >
Öffnungszeiten:
Dienstag 10.00 - 21.00 Uhr
Mittwoch - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Montag geschlossen
Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
28195 Bremen
Tel. 0421 329 09 0